Ansprechpartner

Johanna Nientiedt
Bruckhofstraße 6
Tel.: 0152 34 03 07 80
89257 Illertissen
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Trauerbegleitung

Trauereinzelbegleitung

Begleitung  nach Vereinbarung
0152 34 03 07 80 


Trauernde brauchen oft mehr als sonst ein Gegenüber, dem sie ihre Gefühle und Gedanken mitteilen können. Das gilt besonders für die  Zeit, in der das soziale Umfeld bereits von Ihnen erwartet, Sie mögen „endlich wieder ins normale Leben zurückkehren“. Trauer braucht viel mehr Zeit, als allgemein gesellschaftlich anerkannt wird.

Trauerbegleitung heißt, ein Stück dieses langen, schmerzhaften Weges mitzugehen, ein offenes Ohr und ein offenes Herz für die Nöte des Trauernden zu haben.

Das Angebot der Trauereinzelbegleitung, für das qualifizierte Trauerbegleiterinnen des Hospizvereins zur Verfügung stehen, richtet sich an alle Menschen, die in ihrer Trauer Begleitung und Unterstützung suchen, jedoch vielleicht (noch) nicht in einer Gruppe sprechen möchten.

Die vertraulichen Einzelgespräche finden in den Räumlichkeiten des Hospizvereins statt, Zeitraum und Termine werden individuell abgesprochen.

Das Angebot ist kostenfrei.

 

 

Koordinatorin

Johanna Nientiedt 

Café Miteinander: Jeden ersten Freitag im Monat von 14.30 - 16 Uhr können sich alle, die um einen Menschen trauern, im Benild Hospiz, Bruckhofstr. 6 in Illertissen im geschützten Raum mit anderen Trauernden austauschen.


Ein Treffpunkt für Menschen, die Abschied nehmen mussten von einem lieben Menschen – oder die aus einem anderen Grund eine Lücke in ihrem Leben auszuhalten haben.
 

Dietrich Bonhoeffer sagte: „ Es gibt nichts, was uns die Abwesenheit eines lieben Menschen ersetzen kann, und man soll es auch gar nicht versuchen; man muss es einfach aushalten und durchhalten; das klingt zunächst sehr hart, aber es ist doch zugleich ein großer Trost; denn indem die Lücke unausgefüllt bleibt, bleibt man durch sie miteinander verbunden. Es ist verkehrt, wenn man sagt, Gott füllt diese Lücke aus; er füllt sie gar nicht aus, sondern er hält sie vielmehr unausgefüllt, und hilft dadurch, unsere echte Gemeinschaft miteinander – wenn auch unter Schmerzen – zu bewahren.“

Sie sind herzlich eingeladen, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen, die vielleicht Ähnliches erleben; die verstehen, dass Sie Lust haben zu erzählen; die wieder Zeit haben, sich neu zu orientieren und neue Erfahrungen zu machen.

Wir verwöhnen Sie mit Kaffee und Kuchen!

 

 

 

Gabriele Rüggemann-Bergmann

 

 

 

Trauer-Gruppe für Kinder und Jugendliche, die Mutter, Vater, ein Geschwisterkind, Oma oder Opa verloren haben. In dieser Gruppe können die Kinder miteinander basteln, spielen, malen, trommeln, erzählen und sich miteinander freuen.
Leiterin: Margarete Pröbstle, Tel. 0176/56557020

auf Anfrage 

 

Margarete Pröbstle

 

 

 


Ein Hauch von Leben:
 

Wie eine Sonne, die ihre Strahlen ausschickt, ist das Grabfeld für Fehlgeburten, Föten und Embryonen auf dem Illertisser Friedhof in sieben Abschnitte eingeteilt. Jeder Abschnitt steht ein Jahr lang zur Bestattung zur Verfügung, nach sieben Jahren Ruhezeit wird wieder von vorn begonnen. Zentraler Blickpunkt des Grabfelds ist eine helle Marmorstele, die bunte Schmetterlinge, eine noch verpuppte Raupe sowie der Schriftzug „ein Hauch von Leben“ zieren.

„Der Schmetterling, der sich aus einer Puppe heraus entwickelt, ist ein Symbol der Antike“, erklärte die Künstlerin Juditha Berschin, die den Grabstein entworfen hat. Das Sinnbild steht für die unsterbliche Seele, die den Körper des Toten verlässt und sich dann wieder in neues Leben verwandelt.

Dieser Boden soll die kleinen Särge, die Klagen und die Schmerzen der Eltern aufnehmen. Es nicht nur eine Stätte der Erinnerung, sondern auch der Hoffnung und des Gebets. Viermal im Jahr findet eine "Zur-Ruhe-Bettung" statt. 

   



Verwaiste Eltern:
 

Mein Kind ist tot. Welche Eltern fürchten sich nicht vor dieser Nachricht. Ein tiefer Schmerz überkommt die betroffenen Menschen. Mit einemmal sind alle Hoffnungen, Pläne, die ganze Zukunft überholt.

Wir Eltern fühlen uns hilflos und ratlos. Bis wir uns der Realität stellen können, vergeht viel Zeit. Die Umwelt versteht oft nicht, dass wir wieder und wieder von unserem Kind erzählen möchten, der Krankheit, dem Unfall, dem Schock, als das Unfassbare geschah.

„Bist du immer noch nicht darüber hinweg?“ „Kannst du denn über nichts anderes reden?“ „Werde doch wieder normal.“

Dies sind Aussagen, die sich betroffene Eltern anhören müssen. In vielen Fällen zerbricht dadurch der Freundeskreis, es folgt das Totschweigen des Kindes. Wir bieten Ihnen einen Zufluchtsort. Als Ansprechpartnerin bietet Gerti Kesslinger jedem Gelegenheit, über seinen Kind, seinen Schmerz und seine Angst zu reden.

auf Anfrage

 

 

Gerti Kesslinger
Tel.: 07303 - 90 04 46

 

Nähere Informationen zu den verschiedenen Gruppen unter
Tel.: 07303 - 92 88 44

und
Flyer zum Download